Kassensturz ohne K-Tipp
Am Ende der heutigen Sendung (15. Juni 2010) erwähnte Ueli Schmezer, dass der Kassensturz das Angebot “ihrer Dienstleitungen” vermehrt online anbieten und vorallem ausbauen will. Aus diesem Grunde wird auch die Zusammenarbeit mit dem Konsumentenmagazin K-Tipp aufgelöst und nur noch von Fall zu Fall in Anspruch genommen werden.
Der Kassensturz ist zum Schluss gekommen, dass er im Internetzeitalter nicht mehr auf die Zusammenarbeit mit einem Printprodukt angewiesen ist. Die neue Seite soll bald online sein und mit vielen neuen Zusatznutzen mit Links, Musterbriefen usw. für die Konsumenten.
Da sind wir gespannt und freuen uns jetzt schon.
Der K-Tipp Herausgeber René Schuhmacher meinte, dass den Lesern dadurch keinen Nachteil entsteht. Er möchte sogar den Leserservice und die Leserberatung weiter ausbauen.

Der “Kassensturz” ist im Web noch weit von dem entfernt, was er mit moderner Kommunikation leisten könnte. Es fehlt an echtem Austausch (auch mit der Redaktion, die nicht einmal Briefe beantwortet), es fehlt an Vernetzung und es fehlt vor allem an einer klaren Arbeitsteilung zwischen TV-Beiträgen, Web und Print. Deshalb sind die “Kassensturz”-Beiträge mit wahrem Müll überflutet, der in einem TV-Informationsmagazin nichts zu suchen hat. Seit Jahren der gleiche langweilige Sendungsaufbau!