Ein Wochenende in Wien 3. Tag

Heute schliefen wir Dank der leisen und kühlenden Klimaanlage bis um 9.30 Uhr (das ist für mich extrem lange!). Nachher gingen wir zum Frühstückraum und genossen wieder das reichhaltige Frühstück. Was wir ein wenig schade fanden, dass nicht wie üblich in anderen Hotels das Personal nachfragt, ob wir was möchten oder brauchten. Stefan zum Beispiel trinkt zum Frühstück gerne eine heisse Schokolade. Da diese nicht am Buffet angeboten wird, wären wir gerne gefragt worden. Aber für Morgen wissen wir es nun.

Nach dem Frühstück machten wir uns für unseren Ausflug fertig. Heute gings zum Donaukanal. Mit der U7 fuhren wir direkt zum Handelskai. Wir holten uns wieder Fahrräder bei der Citybike-Station. Das Schöne an den Touren in Wien war für uns, dass man als Radfahrer extrem bevorzugt wird. Riesige Auffahrtsrampen über Strasse oder Zuggeleise, überall Fahrradwege durch fast die ganze Innenstadt von Wien. Sogar durch die Einbahnenstrassen dürfen die Velos durchfahren.

Von dort aus machten wir unsere Spritztour der Donau (Donauinseln) entlang, zuerst eine Seite ein paar km runter bis zur nächsten Brücke. Nun waren wir wieder am gleichen Ort wie gestern Nacht. Über die herzige Brücke und auf der anderen Seite wieder rauf. Wir fanden ein schönes Plätzchen mit einem kleinen Kieselstrand. Wir parkten unsere Velos und hüpften dann ins kühle Nass. Es war sehr angenehm und erfrischend. Das Wasser war sehr klar und sauber. Es hatte auch ein paar kleine Trettboote und Motorboote. Die werden wir beim nächsten Besuch sicher mal mieten und den Kanal rauf und runter tuckern. Überall waren Familien mit Kindern, Hunden, älteren und jüngere Paare. Viele waren am grillieren. Es roch einfach super. Schön fand ich auch, dass es überall auf den Fahrrad- und Spazierwegen Trinkwasserstellen hatte. Sogar WC’s und Glace Stände. Trotz den vielen Leuten war es sehr friedlich und nicht zu laut. Und es lag auch kein Abfall herum.

Nach dem Baden lagen wir noch eine Zeitlang an der Sonne und machten uns dann auf den Weg zu unserem Bootshaus Restaurant von letzten Abend. Dort bestellen wir unser Dessert, dass wir gestern nicht mehr bestellten. Stefan seinen Schoggicoupe und ich meinen Apfelstrudel. Das war lecker. Nachher fuhren wir mit den Rädern zum Prater. Dort trafen wir leider auf eine volle Fahrradstation (Bild 32). Mist… nun mussten wir einen anderen Ort für die Rückgabe der Räder suchen. Ca. 1 km von dort fanden wir noch Platz für ein Fahrrad. Wir warteten eine Weile und ging wieder zur Praterstation. Dort standen nun endlich ein paar Leute, die gerade neue Fahrräder holten. Schön für uns. Endlich konnten wir das 2. Fahrrad abgeben und den Nachmittag im Prater geniessen. Wir probierten ein paar Bahnen aus. Aber ausser das mir nach der ersten schon so schlecht war, kann ich nicht viel Tolles darüber berichten.

Neu auf dem Prater ist das höchste Kettenkarussell der Welt (117 m) mit der höchsten Turmuhr. Das war sehr imposant anzusehen.

Mit der U-Bahn fuhren wir dann zurück zur Stephansplatz und genossen den Abend. Natürlich holten wir uns noch UNSER Eis beim Italiener. (Eissalon Lori, Trattnerhof 1, Ecke vom Segafredo am Graben, Wien).

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