Klassentreffen-7

Nach 17 Jahren haben wir uns letzten Samstag zu unserem 2. Klassentreffen getroffen. Wie schnell doch die Zeit vergeht.

Zu dritt haben wir diesen Anlass organisiert. Wie schon beim ersten Treffen war die Hauptarbeit das zusammensuchen der Adressen. Leider haben wir auch dieses Mal nicht alle gefunden. Auch die diversen Anfragen auf den Gemeinden, wo die gesuchten Mitschüler zuletzt wohnten, halfen nicht immer weiter. Und vor allem wird das auf den verschiedenen Gemeinden sehr unterschiedlich gehandhabt. Es gibt Gemeinden, die geben einem per Telefon Auskunft, andere nur Schriftlich per Post oder per Mail. Bei den meisten Gemeinden zahlten wir nichts und bei anderen 20.- CHF für eine Auskunft. Also immer vorher abklären, ob es was kostet. Am besten ist es, wenn die Eltern noch im Dorf, bei der „alten Adresse“ wohnen. Falls es dort nicht gerade 50 gleichnamige Personen hat, wie bei uns z.B. über 50 Peterhans. Da sind die Schüler, die jetzt zur Schule rauskommen besser dran. Ich behaupte, dass fast eine ganze Klasse sich im Facebook oder Netlog registriert hat. Und die Handynummern werden in der Regel auch fast ewig behalten. Ich habe noch bei Stayfriends (siehe Artikel von mir) unsere alten und neuen Bilder reingestellt und viele von meiner alten Klasse hat sich dort nun eingetragen. Das sollte für ein nächstes Treffen so einfacher sein.

Wir trafen uns um 18.00 Uhr vor dem Kulturzentrum, Fislisbach. Gespannt waren wir auf die einzelnen Gesichter. Natürlich erkannten wir uns „fast“ alle sofort wieder. Nach der ersten Begrüssung wurden wir im Zentrum mit einem Glas Prosecco begrüsst (gespendet von Restaurant Rössli) und stiessen mal auf die alten Zeiten an. Mit dabei waren noch die zwei Personen vom Kulturzentrum. Zuerst hielt Herr Bruno Poletti (Präsident) eine kleine Ansprache und erzählte uns kurz die Geschichte des Kulturzentrums. Danach präsentierte uns Frau Romy Meier die aktuelle Ausstellung „Ländlicher Alltag“. Sie selber hat mit Frau Gaby Zehnder diese vielen „Schätze“ gesammelt, ausgeliehen und selber mit eingebracht. Sehr spannend und witzig erzählte sie uns Geschichten zu diversen Gegenständen. Wie sie diese geliehen bekam, wie viele Male sie zum Beispiel nach Einsiedeln fuhr und dort viele seltene Stücke bekam für die Ausstellung. Wir alle waren fasziniert von ihren Erzählungen und erinnerten uns an die Zeiten von unseren Grossmüttern. Wie sie ihre Wäsche wuschen, Kleider nähten, Früchte einkochten usw. und fanden es sehr schade, als die Führung zu Ende war. Wir durften die Gegenstände anfassen (bis ein paar wenige Ausnahmen), Schubladen öffnen und dort die vielen kleinen Detail von früher begutachten. Das war mal eine Ausstellung, die sich wirklich lohnt zu besuchen. Mit so viel Liebe und Engagement werden diese präsentiert. Am Freitag, 17. September ist es ab 19.30 Uhr noch extra geöffnet für die Musemusnacht (CHF 15.- mit Imbiss, Anmeldung erforderlich). Sonst ist es jeden 1. Sonntag im Monat von 13.30 bis 16.00 Uhr geöffnet.

Ein paar Bilder von der Ausstellung:
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Nach der Führung haben wir unseren Apéro im 3. Obergeschoss genossen und uns die vergangen Jahre erzählt oder alte Geschichten von der Schule aufgewärmt. Nachher liefen wir hinüber zum Restaurant Rössli, wo wir ein feines Nachtessen bestellt hatten und feierten bis nach Mitternacht unser Wiedersehen.

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Klassentreffen-8

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2 Kommentare
  1. Hans Herbert sagte:

    Ja, die junge Generation hat es womöglich wirklich einfacher. Aber auch schon, wer ein paar Jahre später Schüler war, findet viele alte (und neue) Freunde, darunter natürlich auch zahlreiche ehemalige Mitschüler, über soziale Plattformen wie hauptsächlich Facebook wieder. Solche technischen Hilfsmittel sind schon von Vorteil. ;-)

  2. Helene sagte:

    Hallo Herr Herbert. Ja, das ist so. Ich habe viele von meinen „alten“ Schulkolleginnen und -kollegen gefunden.

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